MZ TSDie TS Baureihe wurde vomVEB Motorradwerk Zschopau (MZ) von 1973 bis 1982/85 produziert. Wie auch von der MZ ES gab es zwei Versionen der TS: die große (250 cm³) und die kleine (125 und 150 cm³) Baureihe.
Die Baureihe MZ TS 125/150 Die beiden kleinen Modelle sind bis auf den Hubraum untereinander identisch und unterscheiden sich von ihren Vorgängern ES 150/1 und ETS 150 nur durch geringfügige Änderungen an Fahrwerk und Optik. Eine Neuentwicklung war die Gabel, die gesamte Frontpartie, der Tank und die Beleuchtungseinrichtung. Ab 1976 wurde die 35mm-Gabel der TS 250/1 verbaut, 1978 folgte ein überarbeiteter Motor mit verstärkter Kurbelwelle. Die luftgekühlten Motoren leisteten 10 bzw. 11,5 PS. Die kleinen TS-Modelle wurden bis 1985 produziert, bevor sie von der ETZ 125/150 abgelöst wurden.
Die Baureihe MZ TS 250 und TS 250/1 Die TS 250 hatte einen elastisch im Rahmen aufgehängten, luftgekühlten Zweitaktmotor mit 4 Gang-Getriebe und 19 PS Leistung. In der Luxusversion war sie mit Chromblenden am Tank und polierten Teilen erhältlich. Ab 1975 gab es 250er TS auch mit Seitenwagen ab Werk. 1976 folgte die detailverbesserte MZ TS 250/1. Sie war die erste Serien-MZ mit 5-Gang-Getriebe und horizontalverripptem Zylinderkopf. Ein Novum war die neue 35mm-Telegabel, die später auch in die kleinen TS 125/150-Modelle verbaut und aufgrund ihrer Problemlosigkeit in den späteren ETZ-Modellen bis hin zur Saxon-Baureihe weiterverwendet wurde.
Bis heute ist das kleine TS-Modell mit über 320.000 Stück eines der meistgebauten deutschen Motorräder, während von der TS 250 insgesamt über 200.000 Stück produziert wurden. Ab 1981 wurde die TS 250/1 durch die ETZ 250 ergänzt und später ersetzt.
Quelle: Wikipedia  |