MZ ETZDie MZ ETZ ist das am meisten verbreitete MZ-Modell. Es gibt zwei unterschiedliche Modellreihen: die kleine Baureihe mit 125- bzw. 150cm³-Motor und die große Baureihe mit 250- 300cm³ Motor. Wie alle MZ zeichnete sie sich durch ein gutes Fahrwerk und eine hohe Alltagstauglichkeit aus.
Die kleine Baureihe - MZ ETZ 125/150 1985 erschien die MZ ETZ 125/150 als Nachfolger der MZ TS 150, mit der sie nur noch wenig gemein hatte. Der Motor wurde ebenfalls weiterentwickelt, es fand ein gänzlich neu entwickelter Rahmen Verwendung und natürlich die von der großen Baureihe bekannte 12-Volt-Elektrik. Die kleine MZ ETZ 125/150 wurde nach 1990 optisch aufgewertet und bis 1998 als Saxon Roadstar und Saxon Sportstar mit dem auf 10 PS gedrosselten 125cm³ Zweitakter weiterproduziert.
Die große Baureihe - MZ ETZ 250 251/301 Die MZ ETZ 250 trat 1981 als Nachfolger der MZ TS 250/1 an. Sie war wahlweise mit Scheibenbremse und Frischölschmierung über eine Öldosierpumpe ausgerüstet. Weitere Änderungen waren die 12-Volt-Anlage, ein überarbeiteter Motor mit erhöhter Leistung, ein geschweißter Kastenprofilrahmen sowie 18-Zoll-Rädern. Die ETZ 251 wurde 1988 mit einigen Veränderungen im Vergleich zur MZ ETZ 250 präsentiert. Neuer Tank und Seitendeckel, kürzerem Rahmen sowie vorn ein 18 Zoll und hinten ein 16 Zoll Rad waren die wesentlichsten Unterschiede zur MZ ETZ 250. Die ETZ wurde ab nun zusätzlich in einer 300cm³-Variante als MZ ETZ 301 angeboten.
Modelle nach 1990 Nach 1990 wertete man die ETZ-Modellreihe durch einen 500cm³ Rotax-Viertaktmotor auf. Gleichzeitig wurde aber noch bis 1995 auch die bewährten 250- und 300cm³-Zweitaktmotoren in den Modellen MZ Saxon Tour und Saxon Fun 251/301 weiter verbaut.
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