MZ ESDie Motorräder der Baureihe ES liefen beim VEB Motorradwerke Zschopau in den Jahren 1956-1978 vom Band. Die ES-Baureihe verfügte über ein zu dieser Zeit modernes Fahrwerk, außerdem waren die großen Modelle voll Gespanntauglich.
Die kleinen ES 125/150 Modelle Im Jahr 1962 wurde die RT durch die neue Typenreihe ES 125/150 ersetzt. Die Maschinen waren Neukonstruktionen. Als Fahrwerk wurde eine Vollschwingen-Konstruktion gewählt. Der Scheinwerfer war rahmenfest montiert. Bei den Motoren handelt es sich um eine Weiterentwicklung der bewährten RT-Motoren. Im Laufe der Produktion wurden die Maschinen stets modellgepflegt. Ab 1969 wurde die Typenreihe als ES125/150 Trophy bezeichnet. Nach einem Zwischenspiel, der ab 1970 gebauten MZ ETS 125/150 wurde 1972 das Nachfolgemodell TS 125/150 vorgestellt. Die Baureihe ES 125/150 zählt zu den meistgebauten deutschen Motorrädern.
Die großen MZ ES Modelle Das Initialmodell war die heute seltene ES 250 Doppelport. Sie war ab Werk mit Packtaschen, großen Seitenverkleidungen sowie einem tiefgezogenen Vorderradkotflügel ausgestattet. Die ES 175 erschien 1957 und war wesentlich einfacher aufgebaut. Der starre, nicht mitlenkende Scheinwerfer ist charakteristisch für alle ES-Modelle. Ab 1961 wurde die ES-Modelle zur ES/1 modellgepflegt. Kurzzeitig wurde die ES auch mit einem 300cm³ -Motor hergestellt. Bis zur ETZ 301 war somit die ES 300 das letzte Serien-MZ-Modell über 250cm³.
Nachfolgemodell MZ ES/2 Ab 1967 gab es die ES 250/2, die größtenteils neu konstruiert war. Sie besaß u.a. einen neuen Rahmen und war weltweit das erste Motorrad mit elastischer Motoraufhängung. Charakteristisch war ihr eckiges Design. Ab 1967 erschien zusätzlich die ES 175/2. Der Motor wurde von der 250cm³ Maschine abgewandelt. Ab 1969 lief parallel die MZ ETS 250 Trophy-Sport vom Band. Mit Änderungen am Motor wurde die Bezeichnung ES 250/2 Trophy eingeführt. Bis 1973 läuft die ES/2 Reihe von Band. Nachfolger der ES-Baureihe ist die MZ TS
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